Teil 2.

Wir bauten Telefonleitungen

Erster Weltkrieg: Witold Hulewicz in deutscher Uniform


Witold war neunzehn Jahre alt, gerade hatte er das Abitur bestanden, da brach der grosse Krieg aus.

Wacław, Bohdan und Witold wurden zur deutschen Armee eingezogen. Nur Jerzy, der Malerei studierte, mußte nicht an die Front. Er war staatenlos und daher in keiner Rekrutierungsliste erfaßt. Das war im Jahr 1914.

 

Witold kam zur Fernmeldetruppe. Man brachte ihm das Morsealphabet bei, erklärte ihm den Aufbau eines Blinkapparates, und versetzte ihn an die Westfront des grossen Krieges.     

 

„Der Dienst des Winkers im Felde ist schwer“,  schrieb Witold in einem Brief. „Das Ablesen der mittels Lichtsignale chiffrierten Telegramme erfordert (…) Konzentration, Mut und Routine […].

Blinkapparate werden auf Erhebungen aufgestellt: auf Hügeln, Schornsteinen, auf extra dafür errichteten Holztürmen, Spitzen von zerstörten Häusern oder Bäumen. Somit sind sie dem Beschuß des Gegners ausgeliefert – und mit ihrem Blinken ziehen sie ganz besonders die Wut der feindlichen Geschütze an.

Beim Trommelfeuer, wenn jedes lebendige Wesen in einem unterirdischen Bau nach Schutz sucht, bleibt der Winker auf seinem Posten. In der Regel allein“.

 

Witold begann, die Eindrücke vom Kriegsalltag aufzuschreiben. Er schickte sie an seine Mutter. Helena ließ die Briefe ihres Sohnes in einer polnischsprachigen Lokalzeitung drucken. Zwei Zeitungen kamen dabei in Frage: „Dziennik Poznański“ (=Posener Zeitung) und „Kurier Poznański“ (=Posener Kurier).

 

Am 12. Juni 1915 druckte „Dziennik Poznański“ einen Brief vom Kampffeld (List z pola walki), überbracht von der Familie eines „auf der westlichen Kriegsbühne kämpfenden Polen“. Der Bericht war anonym, die Ortsnamen darin wurden ausgelassen. War das ein Bericht von Witold Hulewicz? Vielleicht. Auch, wenn es ein Bericht eines anderen, bei der deutschen Armee kämpfenden Polen war, vermittelte er einen Eindruck davon, in welch eine Situation Witolds Generation geraten war.   

 

Ein Soldat schrieb: „Wir sind in …… [Auslassung des Namens durch die Zänsur] Welch ein Eindruck! Die Stadt wie ausgestorben, und doch voller Menschen. Totenstille, nur manchmal hört man einen Wagen vorbeifahren, obwohl die Straßen mit Stroh ausgelegt wurden, um das Geratter zu dämpfen […] Gebeugte Gestalten huschen vorbei, um sich möglichst schnell wieder zu verstecken. Überall Dunkelheit, nur durch die Ritzen der Fensterläden dringt manchmal ein Lichtstrahl. Nicht einmal eine Zigarre wird geraucht. Die Häuser sind vorwiegend hübsch, aber über die Hälfte von ihnen liegt in Trümmern“.

 

Am 18. Mai 1915 zitierte die Zeitung die Aussage eines an der Front stationierten Offiziers: „Bei uns läuft ein Stellungskrieg: Kämpfe um einzelne Gräben und Artilleriebeschuß auf große Entfernungen […]. Sonst Ruhe – wenn man sich einmal an die Granaten gewöhnt hat, die ab und zu einschlagen […]. Das ganze Land hier ist eine Festung. Und eine Festung erobert man langsam“.

 

„Ich finde einen Stahlhelm, setze ihn auf, und sehe aus wie Lohengrin“.
Witold an der Westfront des ersten Weltkrieges.

 

Im zweiten Jahr des Stellungskrieges druckte der „Kurier Poznański“ anonyme Berichte unter dem Titel Briefe aus Belgien (Listy z Belgii). Sie beschrieben die Situation an der belgischen Front in der Zeit von Januar bis April 1916. Einige der Briefe ließen eine und dieselbe – sentimentale – Feder erkennen:

 

L., den 21. Januar 1916

„Draußen regnet es ohne Ende. Wenn es nicht nötig ist, stecken wir die Nase nicht aus unserem Loch heraus. Hier drinnen muß man geduckt bleiben, man kann sich nicht aufrichten – und immer abwechselnd: Der eine liegt, der andere sitzt am Tisch – anders geht es nicht! Unsere Löcher sind noch enger als vor einem Monat. Am Boden sammelt sich so viel Wasser, daß man alle Paar Tage den Fußboden anheben muß, um nicht im Schlamm zu waten […]“.

(„Kurier Poznański“, 14.04.1916)

 

L., den 2. Februar 1916

„Die Ratten machen sich immer breiter. Wir sind es mittlerweile gewohnt, mit ihnen Brot, Wurst und Butter zu teilen […]. Aber das reicht ihnen nicht: Sie veranstalten solche Orgien, daß man nicht schlafen kann. Manchmal sitze ich über einem Buch und lese: Eine Rattenschnauze guckt aus einem Loch heraus… So starren wir uns fragend an […]“. 

(„Kurier Poznański“, 14.04.1916)     

           

L., den 2. Februar 1916

„[…] Der Wachdienst ist uns ein Vergnügen […]. Man schlendert entlang der Gleise, spricht jeden Wachmann an, beobachtet den Lauf von Leuchtraketen – mal sind sie weiß, und beleuchten die Stellung des Gegners – mal bunt, und bedeuten ein Signal für die eigene Artillerie. Meistens nachts, während des Wachdienstes, wird mir klar, in welcher Richtung ich Euch suchen müßte – in solchen Augenblicken sende ich Euch meine ganze Sehnsucht – die zärtlichsten Grüße, zu denen ein Herz fähig ist. Und ich bin sicher, daß irgendwo auf dem halben Wege, unsere Seelen sich treffen – daß ihr mir ebensolche Grüße sendet“.

(„Kurier Poznański“, 14.04.1916)

 

B.- K., den 10. April 1916

„Zum vierten Mal erlebe ich die Schrecklichkeit dieser Trennung, an die ich mich nicht gewöhnen kann – ganz im Gegenteil – je öfter ich an sie denke, umso schlimmer wird es. […] Was für eine Gewalt – einen Menschen aus dem Boden herauszureißen, aus dem er, wie eine Pflanze, Lebenskräfte schöpfte […].

Die Aufgabe der Selbstüberwindung, Besiegung seiner selbst, beruht darauf, daß man seine ganze Energie und Kraft sammelt, zur Tiefe des eigenen Ichs greift und bei voller Hingabe das, was Gewalt ist, zu einem freiwilligen Opfer umschmiedet. Meine ganze Lebensphilosophie beruht darauf. Auf diese Weise passe ich mich der Notwendigkeit an.

[…] Ich danke Gott für die vielen Proben und Erfahrungen, ich will aber wirklich gereinigt aus diesem Fegefeuer auf Erden herauskommen!“.

(Beilage im „Kurier Poznański“, 18.05.1916)

 

Ostern!

„[…] Der Besuch von zwei Kameraden: Polen – wir sprechen in unserer Muttersprache! – und bald werde ich  wieder bei Euch sein. – Es ist eine wahre Auferstehung für mich heute…“.

(Beilage im „Kurier Poznański“, 18.05.1916)

 

An der Somme ging Witold auf Patrouille oder lag platt am Boden, um den Artilleriebeschuß abzuwarten. In Kościanki schmiedete sein ältester Bruder Jerzy künstlerische Pläne.

 

Jerzy zog, nach seinem Studium der Malerei in Paris, zurück nach Kościanki, auf das Gut, welches er vom Vater geerbt hatte. Er beschloß, die Posener Region künstlerisch zu erwecken: Er gründete einen Verlag und wollte außerdem eine Zeitschrift für Kunst und geistige Kultur ins Leben rufen. Er fand dafür einen Verbündeten. Oder vielmehr – der Verbündete fand ihn.

 

Zu ihm kam Stanisław Przybyszewski, der seit Jahren in München wohnte, und in der letzten Zeit immer öfter Hunger litt. Es war August 1916, als er sich in Kościanki an den Tisch setzte. In Kościanki gab es genug zum Essen: Kartoffeln, Buchweizen, Eier und Milch. Jerzy stieg noch in den unterirdischen, mit Eisklumpen gekühlten Speicher im Garten hinab, um mehrere Ringe geräucherter Wurst zu bringen. Aus dem Keller des Hauses holte man Wein.

 

Die Diskussion begann. In den Pausen malte Jerzy ein Portrait von Przybyszewski. Die beiden wanderten durch den Park und die Felder des Gutes. Sie planten die Herausgabe eines gemeinsamen Buches unter dem Titel Sny na jawie, was auf deutsch Träume im Wachzustand bedeutete.

 

„Platzende Granaten reißen die Verbindungen ab“, schrieb währenddessen ein anonymer Autor des Briefes von der Somme (Listy znad Sommy). „Soldaten, die gerade keinen Dienst haben, gehen auf Patrouille […]. Die ganze Zeit muß man bei dem, auf der Erde liegenden oder an Stangen aufgehängten Draht bleiben, um Beschädigungen zu finden. Wenn die Verbindung z.B. fünf Kilometer lang ist (es gibt auch längere!) vergeht viel Zeit, bis man die Bruchstelle findet. Und da es nur Leitungen für Stäbe oder andere wichtige Institutionen gibt, ist es wichtig, die Unterbrechung schnell zu beseitigen. Also kann man nicht so sehr auf Granaten achten […]“.

 

Jerzy konnte mit seiner Arbeit zufrieden sein: Das Portrait von Przybyszewski pulsierte von innerer Bewegung. Es setzte sich aus vielen, kaleidoskopartigen Punkten zusammen. Mit aufgerissenen, vogelartigen, beinahe wahnsinnigen Augen schaute Przybyszewski den Betrachter des Bildes an.

 

„Meine Verfassung ist gemischt“, schrieb der anonyme Autor über die Patrouillen an der Somme. „Zuerst gehe ich mit einer Dosis Neugierde und Abenteuerlust, und mit einer unbestimmten Zufriedenheit, daß ich Augenzeuge der größten Schlacht in der Geschichte sein werde (jeder hält das, worin er steckt, für das Größte) […]. Zugleich gehe ich aber mit dem Bewußtsein darüber, daß ich vielleicht nicht zurückkehren werde, oder anders zurückkehren werde, als ich gegangen war. Ich bin ruhig und empfehle mein Geschick dem Schutz der Mutter Gottes. Ich war bei der Beichte, und bin zu allem bereit. Am schmerzvollsten ist der Gedanke an die Mutter…“.

 (Brief vom 8.09.1916, „Kurier Poznański“, 14.01.1917)

 

Für Jerzy, seine Frau und seine Mutter, war der Besuch des exotischen Gastes aus München ein geistiges Fest. In der Nachbarschaft begann man allerdings darüber zu tuscheln, daß die Familie Hulewicz einen Antichristen beherberge. Die lokale Presse unkte über die Rückkehr von Przybyszewski, wie über eine Seuche. Przybyszewski war ein verstoßener Sohn der Region, eine Legende. Er hatte vor der vergangenen Jahrhundertwende die modernistische Bewegung Junges Polen angeführt, allerdings nicht in Posen, weil diese Bewegung Posen in weitem Bogen umgangen hatte, sondern in Krakau. In Großpolen, woher Przybyszewski stammte, schätzte man künstlerische Manifeste kaum. Man arbeitete und betete. Das war das Lebensprogramm für die Zeit unter der preußischen Besatzung. Przybyszewski war es dort zu eng. Deswegen zog er mal nach Berlin, mal nach Kongsvinger, mal nach Krakau, mal nach München. Nun war er aber in Kościanki, und überbot die Pläne von Jerzy: Man sollte nicht nur eine Zeitschrift für die Posener Region, sondern gleich ein polnisches »Ons Huys« gründen. (Ähnlich einem Volkshaus, welches flämische Arbeiter für sich gegründet hatten). Ein Unternehmen geistiger und materieller Natur: mit eigener Verlagsdruckerei, einem Buchladen, Vortrags- und Konzertsaal, einem Raum für Ausstellungen, einer Bibliothek und einer Bühne.

 

10. September 1916

„Ein gemauertes, anständiges Haus, das noch steht, und früher wohl ein Wirtshaus war«, schrieb der anonyme Autor über seine neue Behausung an der Somme. »Von überall her laufen Drähte zu, sie fallen zusammen in ein dunkles Erdloch nahe der Wand. Wir gehen. Eine Treppe führt uns zu einem Keller, der wie eine Kasernenstube eingerichtet ist. Aber es ist noch nicht hier. In einer Ecke des Kellers sieht man ein schwarzes Loch. Mit Mühe drücke ich mich hinein, und während ich mit dem Kopf und den Armen gegen die Lehmwände stoße, steige ich eine schmale Treppe herunter. Immer tiefer und tiefer, etwa fünf Meter hinunter. Schließlich sehe ich einen engen, einige Meter langen Korridor. Ich rieche die Kellerluft. Der ganze Korridor ist vielleicht zehn Meter lang, die größeren von uns können darin nicht aufrecht stehen. An der Seite sind Doppelstockbetten mit Stroh […]“.

(„Kurier Poznański“, 16.01.1917) 

 

13. September 1916

„Beladen und schweißgebadet, schiebe ich mich an den Wänden aus Lehm entlang, stolpere im sumpfigen Boden, denke an die Mama und an meine Liebsten. Dauernd sage ich Unter Deinen Schutz Heilige Mutter Gottes und Wer in Schutz sich begibt auf.

Gibt es Worte, die jetzt besser passen?

            Festigkeit Seines Schildes

            Wenn du hinter Ihm stehst

            Mußt du keine Nacht fürchten

            Keine Schüsse, die der Tag bringt

…Ich finde einen Stahlhelm, setze ihn auf, und sehe aus wie Lohengrin…“.

So schrieb der anonyme Autor in dem Brief von der Somme.

 

Im November endete der alliierte Großangriff an der Somme. Witold hoffte, daß er auch noch die Zeit bis Weihnachten überleben würde. Er hatte für die Feiertage keinen Urlaub bekommen, aber er freute sich schon auf die Nachrichten von Zuhause: Jerzy hatte geschrieben, daß Przybyszewski bald wieder nach Kościanki kommen würde.

 

Kościanki 1916: Jerzy Hulewicz porträtiert Stanisław Przybyszewski

 

Im Dezember war es soweit: Przybyszewski kam in Begleitung seiner derzeitigen Frau. Die aus der Gegend um Krakau stammende Jadwiga Kasprowiczowa berichtete später einem Freund, daß die Familie Hulewicz sehr nett sei, und sich herzlich um Gäste kümmere, doch wären die Weihnachten bei den Posenern „etwas kühl und ohne Sentiment“.

 

Witold erfuhr, was feststand: Die Redaktion der Zeitschrift würde in Kościanki ihren Sitz haben, die Verwaltung in Posen. Jerzy sollte der offizielle Chefredakteur der Zeitschrift sein – Przybyszewski der inoffizielle. Witold empfing all diese Nachrichten per Feldpost. Sie wurden ihm lebenswichtig. 

 

Am 31. März 1917 schrieb er an einen Verwandten: „Wir bauten Telefonleitungen – eine langweilige und schwere Arbeit. Schreckliches Wetter: Frost, Regen, Wind. Jetzt bin ich wieder auf Posten, vier Kilometer hinter der Front, habe mehr Zeit, weil ich außer den Patrouillen (nicht so häufig, wie an der Somme) und dem Dienst am Apparat, neben dem Herd sitzen kann […]. Ich habe Dir geschrieben, daß sich Przybyszewski über meine kleinen Novellen positiv geäußert hat, und daß in Posen eine Zweiwochenzeitschrift für Literatur und Kunst entsteht, an der ich mich finanziell beteiligen soll […].

Die Verlagsgesellschaft «Ostoja», mit einem Kapital von 26.000 Mark, entwickelt sich sehr gut. Sie bekommt […] viele Manuskripte […]. In diesen Tagen werden ihre ersten Bücher in die Buchläden kommen […].

Die Zeitschrift soll offiziell unter der Marke «Ostoja» erscheinen, aber von ihr unabhängig sein. Die Zeitschrift hat ein Kapital von etwa 30.000 Mark und wird «Zdrój» heißen […].

Im Statut der Gesellschaft wurde vermerkt, daß ich ein Recht darauf habe, nach dem Studienabschluß Mitglied der Redaktion zu werden […]. Ich vermute, daß dies mein zukünftiger Arbeitsplatz sein wird! […].

Wie Du siehst, beginnt meine Zukunft von allein Konturen anzunehmen, obwohl ich in dieser flandrischen Ödnis stecke, und auf den ersten Blick eigentlich nichts machen kann […]“. 

 

 

Zeitschrift der Gebrüder Hulewicz: „Zdrój“ („Die Quelle“)

 

Im Herbst 1917 fieberte man in Kościanki vor der Herausgabe der ersten Nummer von „Zdrój“. Schließlich erhielt Witold einen Feldpostbrief mit der Nachricht: „Die erste Nummer von »Zdrój« ist erschienen. Sie können stolz sein, weil auch Sie Ihren Anteil daran haben, daß die Zeitschrift ins Leben gerufen werden konnte“.

 

So schrieb Stanisław Przybyszewski an Witold, und spielte damit wahrscheinlich, auf den von Witold zu erwartenden finanziellen Beitrag an. Gleichzeitig erkundigte er sich nach dessen schriftstellerischer Tätigkeit. Er gab dem jungen Kollegen – falls er Ratschläge bräuchte – seine Adresse: München, Ruffinistraße 12.

 

Witold mußte den Krieg überleben. „Zdrój“ war für ihn das Licht am Ende des Tunnels.

 

Przybyszewski wußte genau, wie er den jungen Adepten zu beschleichen hatte. Seine Briefe erreichten Witold in Momenten der größten Einsamkeit. Przybyszewskis Ratschläge fielen auf fruchtbaren  Boden. Przybyszewski formte Witold, gab ihm Ratschläge bezüglich der Lektüre und der Ausbildung (Witold sollte Biologie studieren!). Er versuchte, Witold zu einem Verbündeten in redaktionellen Angelegenheiten zu erziehen: „Ich meine, es gäbe zwischen Ihnen und Ihren Brüdern ein Übereinkommen, daß nach dem Krieg, Bohdan und Sie die Redaktion übernehmen werden“, schrieb Przybyszewski an Witold am 10. Januar 1918. „Es ist also wichtig, daß Ihr beide nicht einen unordentlichen Haushalt vorfindet, dessen Fundamente man sogleich abreißen muß, sondern jenes edle «Ons Huys», das ich dauernd halluziniere, auf bereits fertigen Fundamenten errichtet. Die schönste Aufgabe – den Turm zu bauen – bleibt dann für Sie. Sie haben doch in Flandern diese Wunder der Gotik gesehen: Nur den Kühnsten und den zu schwerstem Martyrium Verurteilten war es gegeben, die Türme zu bauen […]“.

 

© Agnieszka Karaś